International nicht vernetzte Hochschulen verlieren Bedeutung

Der Landtag hat dem Antrag der Koalitionsfraktionen zur Internationalisierung der Hochschulen zugestimmt.

Der hochschulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Dirk Stamer begrüßt die Entscheidung:

„Wir wollen die Internationalisierung unserer Hochschulen verbessern und so ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken. Dazu soll zunächst der IST-Zustand der Internationalisierung erfasst und bewertet werden. Weitere Maßnahmen sollen daraus abgeleitet und entwickelt und dem zuständigen Ausschuss berichtet werden. Zur Anwerbung von Studierenden und Lehrkräften sollen als dritte Maßnahme bis zu 0,5 Mio. Euro bereitgestellt werden.

Die Gründe dafür sind klar: Forschung muss den aktuellen Stand des Wissens kennen. Dazu müssen Forscher ihre Arbeit international diskutieren können z.B. auf Konferenzen oder über Publikationen. Internationale Forschungsprojekte sind ebenfalls eine weitere gute Möglichkeit des Austausches.

Das hat Rückfluss auf die Lehre – den zweiten wichtigen Aspekt an Hochschulen. Internationale studentische Projekte sind eine gute Möglichkeit für Studierende, internationale Zusammenarbeit zu trainieren und dabei Fachwissen zu erlernen.

Oder sogenannte Double-Degree-Programme. Studierende können durch das Schreiben einer zweiten Abschlussarbeit an einer anderen internationalen Hochschule zwei Abschlüsse zugleich erlangen. Die vorherigen Studienleistungen werden dafür beidseitig anerkannt. Dies erhöht direkt den Marktwert der Studierenden.“

Akzeptanz entsteht, wenn Politik Beschwerden von Bürgern ernst nimmt

Anlässlich der Debatte über den Bericht des Petitionsausschusses des Landtages ein Teil meiner Rede:
„In der letzten Zeit gab es einige Eingaben an den Petitionsausschuss des Landtages, die sich mit Ausnahmegenehmigungen von Windkraftanlagen beschäftigt haben. Ich möchte hier klar sagen, dass wir die Energiewende brauchen und ich das Vorgehen des Landes bezüglich der Ausweisung von Eignungsgebieten für Windkraftanlagen für richtig halte. Dies schafft für alle Planungssicherheit. Allerdings sollten diese Ausnahmegenehmigungen auch weiterhin eine Ausnahme bleiben, um die Akzeptanz der Windkraft im Allgemeinen nicht zu gefährden.

Ich wünsche mir, dass die vom Petitionsausschuss überwiesenen Petitionen mit der notwendigen Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit geprüft werden. Nur durch diesen ernsthaften Umgang mit den Anliegen der Bürgerinnen und Bürger werden wir dem Anspruch des Einbindens, des Mitmachens und des gemeinsamen Gestaltens gerecht und bestärken die Petenten darin, dass die Anliegen eines jeden einzelnen wichtig sind.“

Besuch der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald

Heute habe ich mich mit der Rektorin der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald Frau Prof. Weber, dem Kanzler Dr. Flieger und dem Geschäftsführer Thomas Schattschneider in den Räumen der Universität getroffen. Wir sprachen über die Debatte der Namensänderung, den derzeitigen Stand und Hintergründe des Sanierungsprozesses der Universitätsmedizin und über Möglichkeiten zur weiteren Verbesserung der Situation der Universitäten in unserem Land. Gerade die Stärkung des Wissenstransfers in die Wirtschaft bietet aus meiner Sicht große Potentiale z.B. hinsichtlich von Synergieeffekten.

Insbesondere Schilderungen über die Hitzigkeit der Debatte bezüglich der Namensänderungen haben mich betroffen gemacht. Es kann nicht sein, dass Universitätsangehörige angefeindet oder öffentlich an den Pranger gestellt werden aufgrund der Namensänderung einer Universität. Zum einen ändert der Name der Universität nichts an Qualität der Lehre oder Forschung, noch an der Möglichkeit stolz auf selbige zu sein. Zum anderen ist es das alleinige Recht der Universitäten in diesem Land über ihren Namen selbst zu befinden.

Rosenaktion

Die letzten Tage waren stark von Rosenduft geprägt! Mit meinen fleißigen Helfern Ernst Schmidt, Dittmar Brandt und Gerhard Rudolphi habe ich 1000 Rosen im Wahlkreis verteilt, um an die anstehende Landtagswahl am Sonntag zu erinnern. Jede Rosen haben wir einzeln mit einem kleinen Aufkleber versehen. Obwohl Hände und Füße nun schmerzen, hat es viel Spaß gemacht, den Menschen eine kleine Freude zu machen.
Danke für Eure Unterstützung!

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