Tipps für die Zeit zuhause mit Kindern

Viele von uns müssen aufgrund der aktuellen Situation ganz zuhause bleiben oder in Kurzarbeit gehen. Diese Umstellung bringt natürlich einige Herausforderungen mit sich. Ich denke jedoch, dass Herausforderungen viel mehr Chancen als Probleme sind. Damit auch Sie die Zeit zuhause mit ihren Liebsten möglichst gut verbringen können, habe ich mich für Sie auf die Suche begeben und hier ein paar Tipps gesammelt.

 

Tipps für Eltern vom Sozialministerium finden Sie auf der Seite https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/sm/Service/Corona/Tipps/ .

Das Landwirtschaftsministerium hat unter https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/lm/Umwelt/Nachhaltige-Entwicklung/Umweltbildung/Kinderbeschäftigung/ Ideen zur Umweltbildung für Kinder gesammelt.

Wenn Sie mit Ihren Kindern selbst eine einfache Lavalampe basteln wollen, können Sie dieses Video schauen https://www.youtube.com/watch?v=9HBPfahlzaI. Noch mehr Experimente stellt das Helmholtz-Institut unter https://www.helmholtz.de/experiment bereit.

Wer sich einmal durch die Tiefsee scrollen möchte kann das auf dieser Seite: https://neal.fun/deep-sea/ (Seite auf Englisch).

Aktuelle Informationen zu Corona und Schließungen sind auf der Homepage der GEW unter https://www.gew-mv.de/corona/ gesammelt.


Mein Tipp, wie Sie die Zeit mit Ihren Kindern am besten verbringen: Genießen Sie das schöne Frühlingswetter draußen in der Natur. Spielen Sie verstecken im Wald (Achtung: Gerade ist Bärlauch-Saison :)) und bauen Sie Burgen am Strand – alles natürlich mit 2m Sicherheitsabstand zu Fremden.

Mein Fundstück der Woche zeigt, wie Sie die Tagesstruktur mit Ihrem Kind planen und visualisieren können. Gestalten Sie dazu gemeinsam eine Uhr mit Zeitbereichen und Aktivitäts-Symbolen. Das könnte beispielsweise so aussehen:

 

Vorhandene Strukturen effizient nutzen

Heute hat die Fraktion DIE LINKE im Landtag einen Antrag zur juristischen Ausbildung in Mecklenburg-Vorpommern gestellt.

Vorhandene Strukturen in der juristischen Ausbildung effizienter Nutzen

 

Richtig ist, dass die Anzahl der Absolventen der juristischen Fakultät der Universität Greifswald geringer als der Bedarf an Juristen auf dem Arbeitsmarkt des Landes ist – insbesondere vor dem Hintergrund der Anzahl an Richtern und Staatsanwälten, welche die nächsten Jahre in den Ruhestand gehen werden.

Maßnahmen zur Verbesserung der Studienqualität, sowie der besseren Zusammenarbeit beider Fakultäten wurden in der Vergangenheit bereits durch den Landtag beschlossen und sind in der Umsetzung oder geplant und in den Eckwerten der Hochschulentwicklung für die Jahre 2021-2025 enthalten. Diese werden in den bald zu führenden Zielvereinbarungen mit den Universitäten konkretisiert.

Mit Blick auf ein langfristig sinnvolles Wirtschaften ist die Wiedereinführung einer Volljuristischen Fakultät verantwortungsvoll zu bedenken. Bevor wir wieder doppelte Strukturen in diesem Land schaffen, erscheint es mir zunächst zielführender, die Ausbildung der Juristen an der Universität Greifswald zu verbessern. Dieses Vorgehen dürfte deutlich kostengünstiger und somit effizienter sein, als die sofortige Einrichtung einer Volljuristischen Fakultät an der Universität Rostock. Entsprechende Maßnahmen müssen regelmäßig geprüft, eventuell angepasst und bei Bedarf neu durchdacht werden.

Der Antrag wird daher von der SPD-Landtagsfraktion abgelehnt.

Meine Rede bei YouTube:

Eckwerte legen Ziele zur soliden Hochschulentwicklung fest

Um aktuellen und zukünftigen Herausforderungen in der Hochschulpolitik begegnen zu können und dem Parlament entsprechende Steuerungsmöglichkeiten an die Hand zu geben, hat der Landtag beschlossen die Reihenfolge der Schritte der Hochschulentwicklung zu ändern.

EEckwerte Hochschulentwicklungrstmalig beginnt der Prozess nun mit den Eckwerten der Hochschulentwicklung, die das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur gemeinsam mit den Hochschulen erarbeitet hat. Diese Eckwerte bilden die Grundlage für die sogenannten Zielvereinbarungen mit den Hochschulen, die die Entwicklungs- und Leistungsziele der Hochschulen konkretisieren.

Auf Basis der Zielvereinbarungen wiederum erstellt jede Hochschule einen fünfjährigen Hochschulentwicklungsplan, der die Frage beantwortet wie die Entwicklungs- und Leistungsziele der jeweiligen Hochschule erreicht werden sollen.

Zusammenfassend möchte ich Ihnen wesentliche Kernpunkte der Änderungen vorstellen:

1. Finanzen

Das Gesamtbudget der Hochschulen im Land wird jährlich ansteigen. Schon die bundesseitige Verstetigung des ehemaligen Hochschulpakts führt allein zu einem jährlichen Plus von 4 bis 8 Millionen Euro.
Erfreulicherweise führt dies auch zu einer regelmäßigen Erhöhung der Tariflöhne und Besoldungen.

2. Personalentwicklung

Bisher ist es für die Hochschulen problematisch, unbefristete Beschäftigungspositionen einzurichten. Nun sind weitere unbefristete Beschäftigungspositionen durch Änderung des Wirtschaftsplans möglich. Es wurde die Anzahl der unbefristeten Beschäftigungspositionen erhöht.
Dies kann insbesondere in Zeiten des Fachkräftemangel dazu führen, das Positionen, die Daueraufgaben der Hochschulen erfüllen, deutlich attraktiver werden und leichter besetzt werden können. Für die einzelnen Mitarbeiter ist es ebenfalls ein Gewinn, da dies die langfristigen Planungen der Karriere und des eigenen Lebens für die Mitarbeiter erleichtert.
Die Flexibilisierung des Stellenplans im Grundhaushalt der Hochschule schafft für die Hochschulen die Möglichkeit kostenneutral unterjährig Stellen flexibler zu schaffen, abzuschaffen oder zu ändern. Die Hochschulen können nun leichter auf sich ändernde Bedingungen reagieren. Damit stellen wir die Hochschulen zukunftssicherer auf.

3. HochschulbauEckwerte der Hochschulentwicklung 2021 - 2025

Die gesetzten Schwerpunkte im Bereich des Hochschulbaus sind beispielsweise:

  • das ULMICUM am Standort Rostock mit Bibliothek, Seminarzentrum und Sanierungen
    umliegender Gebäude,
  • die Fertigstellung des BIOMEDICUMS in Rostock,
  • die Bibliothek in Neubrandenburg und
  • der Neubau an der HMT für den Bereich Pop- und Weltmusik.
4. Gesellschaftliche Entwicklung

Die gesellschaftliche Verantwortung der Hochschulen, ihr Wissen der Gesellschaft zur Verfügung zu stellen und somit Demokratie und Toleranz, Gleichstellung und Inklusion zu fördern, ist in einer Zeit der Abkehr von Faktenwissen eine notwendige Aufgabe. Dies geschieht zum Beispiel durch das Juniorstudium, die Seniorenhochschule und setzt den Weiterbildungsauftrag somit um.

5. Studium und Lehre

Die generellen Ziele im Bereich Studium und Lehre sind die Steigerung der Qualität und Effizienz in Studium und Lehre, die Verbesserung der Auslastung der Studiengänge und die Erhöhung der Quote der Absolventen.
Fachliche Entwicklungsschwerpunkte liegen aus gegebenem Anlass auf den Bereichen:

  • Lehrerbildung,
  • Juristenausbildung,
  • Medizinern und
  • Bauingenieuren.

In diesen Studiengängen ist die Anzahl der Absolventen verglichen mit dem Bedarf des Arbeitsmarkts zu gering.
Die im Eckwertepapier angerissenen Lösungsansätze sind hier: – Optimierungen an den Hochschulen,

  • Einrichtung des Grundschullehramt in Greifswald,
  • Kapazitätserhöhungen im Grundschullehramt Rostock und
  • verbesserte Kooperation zwischen den Hochschulen des Landes

je nach Dringlichkeit des Problems.

Um geringere Abbrecherquoten, insbesondere in den ersten Semestern zu erreichen, wird: – bessere Informationspolitik für Studieninteressierte,

  • bessere Betreuung der Studierenden in den ersten Semestern und
  • beispielsweise der Schaffung eines Orientierungsstudiums

angestrebt.

6. Forschung

Die Prämisse, den Wissens- und Technologietransfer deutlich zu erhöhen ist richtig und wichtig. Der in den Hochschulen gewonnene Erkenntnisgewinn muss der Gesellschaft zurückgegeben werden und idealerweise in Kooperation mit den Hochschulen zu praktischen Lösungen für konkret bestehende Probleme führen.
Der Ansatz, die Forschung des Landes interdisziplinär unter Einbeziehung von außeruniversitären Forschungseinrichtungen zu betreiben – also ein real bestehendes Problem aus unterschiedlichen Fachgebieten heraus zu betrachten – ist der richtige Ansatz. Es zeigt sich, dass möglichst heterogen besetzte Teams, die besten Lösungen entwickeln können.

7. Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses

In den Eckwerten wird, zum Beispiel über die Landesgraduiertenförderung oder eine Verbesserung der kooperativen Promotionen, der wissenschaftliche Nachwuchs gefördert. Dadurch werden die Hochschulen in diesem Land unter Berücksichtigung von landesseitigen Notwendigkeiten und Bedarfen zukunftssicher ausgerichtet.

 

Video meiner Rede im Landtag Mecklenburg-Vorpommern vom 12.03.2020:

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Mecklenburg-Vorpommern zu Gast

GEW zu GastHeute waren Vertreter der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Mecklenburg-Vorpommern (GEW-MV.de) mit dem Landesvorsitzenden Maik Walm, sowie Lehrer- und Elternvertreter bei mir zu Gast im Bürgerbüro in Bentwisch.
Die Themenschwerpunkte waren die Inklusionsstrategie, Lehrergewinnung und die Arbeitsbedingungen der Lehrer.

Vielen Dank für die interessanten Einblicke in den Berufsalltag unserer Lehrer. Sie leisten tagtäglich eine wichtige Arbeit für unsere Gesellschaft – und das unter oft nicht einfachen Bedingungen. Unsere Regierung hat das erkannt und stellt deshalb im Rekordhaushalt 2020/21 zusätzliches Geld für die Bildung bereit, um den oben genannten Herausforderungen zu begegnen.

Schnelle Hilfe für studentisches Wohnen

Pressemeldung der SPD-Landtagsfraktion nach dem heutigen Bildungsausschuss im Landtag Mecklenburg-Vorpommerns

Die Wohnraumsituation für Studierende in Rostock und Greifswald ist angespannt. Darüber hat auch bereits der Landtag debattiert. Um Druck aus dem überhitzten Markt zu nehmen, wollen die Koalitionsfraktionen zusätzliche Mittel zur Verfügung stellen. Insgesamt sollen 2 Mio. Euro für studentisches Wohnen im Doppelhaushalt 2020/2021 bereitgestellt werden. Dazu erklären der baupolitische und der hochschulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Rainer Albrecht und Dirk Stamer:

Rainer Albrecht:

„Wir werden in den Jahren 2020 und 2021 jeweils eine Mio. Euro über ein „Sonderprogramm Studentisches Wohnen“ an die Studierendenwerke weiterleiten. Damit wird in den Universitätsstädten Rostock und Greifswald eine dringend nötige Entspannung am Wohnungsmarkt bewirkt.“

Dirk Stamer ergänzt:

Dirk Stamer„In den Ausschüssen des Landtages werden wir diskutieren, wie wir die Studierendenwerke langfristig noch besser unterstützen können. Im Koalitionsvertrag ist vereinbart, dass die Studierendenwerke in dieser Legislaturperiode 7 bis 8 Mio. Euro für Bauprojekte abrufen können. Gleichwohl erkennen wir, dass sich der Bedarf in den Universitätsstädten aktuell erhöht. Hier ist schnelle Hilfe nötig und die leisten wir jetzt mit den Mitteln aus den Finanzhilfen des Bundes für die Neuschaffung von Wohnraum.“