Treffen mit der Freiwilligen Feuerwehr Dummerstorf

Bürgerbesuch im BüroGestern waren der Gemeindewehrführer und der Vereinsvorsitzende des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Dummerstorf bei mir zu Gast in der Bürosprechstunde.

Besprochen haben wir unter anderem die verschiedenen Förderungsmöglichkeiten für die FFW und den Förderverein. Aktuelle Themen sind beispielsweise die Beschaffung von Atemschutz-Uniformen oder Fördermöglichkeiten für die Außendarstellung der Feuerwehr.

Ich danke den Kameraden für den mutigen und freiwilligen Einsatz unserer Feuerwehren. Die Kameraden der FFW rücken über 200 mal pro Jahr zu Einsätzen in und um Dummerstorf, sowie den angrenzenden Gemeinden und Autobahnen aus und leisten somit einen wertvollen Beitrag zu unserer Zivilgesellschaft.

Schnelle Hilfe für studentisches Wohnen

Pressemeldung der SPD-Landtagsfraktion nach dem heutigen Bildungsausschuss im Landtag Mecklenburg-Vorpommerns

Die Wohnraumsituation für Studierende in Rostock und Greifswald ist angespannt. Darüber hat auch bereits der Landtag debattiert. Um Druck aus dem überhitzten Markt zu nehmen, wollen die Koalitionsfraktionen zusätzliche Mittel zur Verfügung stellen. Insgesamt sollen 2 Mio. Euro für studentisches Wohnen im Doppelhaushalt 2020/2021 bereitgestellt werden. Dazu erklären der baupolitische und der hochschulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Rainer Albrecht und Dirk Stamer:

Rainer Albrecht:

„Wir werden in den Jahren 2020 und 2021 jeweils eine Mio. Euro über ein „Sonderprogramm Studentisches Wohnen“ an die Studierendenwerke weiterleiten. Damit wird in den Universitätsstädten Rostock und Greifswald eine dringend nötige Entspannung am Wohnungsmarkt bewirkt.“

Dirk Stamer ergänzt:

Dirk Stamer„In den Ausschüssen des Landtages werden wir diskutieren, wie wir die Studierendenwerke langfristig noch besser unterstützen können. Im Koalitionsvertrag ist vereinbart, dass die Studierendenwerke in dieser Legislaturperiode 7 bis 8 Mio. Euro für Bauprojekte abrufen können. Gleichwohl erkennen wir, dass sich der Bedarf in den Universitätsstädten aktuell erhöht. Hier ist schnelle Hilfe nötig und die leisten wir jetzt mit den Mitteln aus den Finanzhilfen des Bundes für die Neuschaffung von Wohnraum.“

Wichtige Verbesserungen beim Hochschulgesetz auf dem Weg

Pressemeldung der SPD-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern

 

Die Koalitionspartner habe sich darauf verständigt, bei der Novelle des Landeshochschulgesetzes wichtige Verbesserungen vorzunehmen.

Dazu erklärt der hochschulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Dirk Stamer:

Das Studium muss flexibler werden. Regelprüfungstermine und Frist-Fünfen abschaffen!„Wir haben an zwei langen Sitzungstagen rund 50 Anzuhörende zum Gesetzentwurf befragt. Dies macht deutlich, wie wichtig es uns bei diesem Gesetz ist, möglichst alle wesentlichen Akteure mit im Boot zu haben. Für den Gesetzentwurf gab es bereits viel Lob von den Anzuhörenden. Aus den Ergebnissen der Anhörungen haben wir nun jedoch vier wichtige Punkte abgeleitet, mit denen wir das Gesetz noch weiter verbessern wollen.

So wird erstens der Paragraph 37 gestrichen. Dieser ungeliebte Paragraph führte in der Vergangenheit zu sogenannten Frist-Fünfen, wenn die Anmeldungstermine zu Prüfungen verpasst wurden. Dies hat zu manchen unnötigen Härten für Studierende gesorgt. Dennoch soll es keine „ewigen Studierenden“ geben. Wer Regelstudienzeit um 2 Jahre überschreitet, für den wird zukünftig eine Studienberatung verpflichtend. Wer diese nicht beantragt, kann exmatrikuliert werden.

Gute Bildung ist Investition in die ZukunftZweitens wird die Promotions- und Beschäftigungsphase zusammengerechnet auf neun statt bisher sechs Jahre verlängert. Auch dies war eine Forderung, die nahezu geschlossen von den Fachleuten vorgebracht worden ist.

Drittens soll die Bauherreneigenschaft der Universitätsmedizinen geprüft werden. Da diese Prüfung voraussichtlich mehrere Jahre in Anspruch nehmen wird, soll viertens – als Sofortmaßnahme – eine gemeinsame Bauleitung der Uni-Medizinen mit der staatlichen Hochbauverwaltung eingerichtet werden.

Den Beschluss des Landtages vorausgesetzt, kann das neue Landeshochschulgesetz mit diesen wichtigen Änderungen im Januar 2020 in Kraft treten.“

Kontrolle kann Kriminelle nicht im Vorfeld stoppen

Pressemeldung der SPD-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern

 

Der parlamentarische Untersuchungsausschuss „Wohlfahrtsverbände“ hat heute den Geschäftsführer des AWO-Landesverbandes M-V, Bernd Tünker, angehört.
Im Anschluss erklärt der Obmann im Ausschuss für die SPD-Landtagsfraktion, Dirk Stamer:

 

Wohlfahrtsverbände leisten unverzichtbare Arbeit„Der Zeuge konnte ausführlich darlegen, welche Kontrollmechanismen dafür sorgen, dass öffentliche Gelder, die an die Wohlfahrtsverbände ausgereicht werden, auch ihren Förderzweck erfüllen. Dennoch konnte es dazu kommen, dass der Geschäftsführer eines AWO-Kreisverbandes über Jahre hinweg überhöhte Gehaltszahlungen erhielt. Das lag aber offensichtlich nicht an dem Kontrollsystem, sondern daran, das haben auch die Gerichte festgestellt, dass das Vier-Augen-Prinzip bei der Vertragsgestaltung gegen alle Regeln verletzt worden ist. So müssen wir feststellen, dass auch ein ausgeklügeltes Kontrollsystem mit krimineller Energie hintergangen werden kann. Solches Handeln kann mitunter das ganze System in Misskredit bringen. Sowohl die AWO, als auch die Politik haben dennoch aus den Vorgängen ihre Lehren gezogen. Die AWO hat sich einen Governance-Kodex gegeben, die Landesregierung hat ein Wohlfahrtsgesetz auf den Weg gebracht, um so größtmögliche Transparenz in die Mittelvergabe zu bringen.

Nicht vom Tisch ist jedoch der Konflikt zwischen dem AWO-Landesverband und dem Landesrechnungshof. Wie wir heute erfahren konnten, gab es bei der Prüfung der Mittelverwendung unterschiedliche Rechtsauffassungen bei AWO und Landesrechnungshof über einzelne Formulierungen. Dass solch ein Streit einen Untersuchungsausschuss rechtfertigt, kann ich nicht erkennen. Weder Parlament, noch Landesregierung haben Anteil an diesem Konflikt.“

Menschen wollen mitbestimmen können

Pressemitteilung der SPD-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern zum Bericht des Bürgerbeauftragten 2018:

 

Der Landtag hat in seiner aktuellen Sitzung den Bericht des Bürgerbeauftragten diskutiert.
Im Anschluss erklärt der Obmann der SPD-Landtagsfraktion im Petitionsausschuss Dirk Stamer:

Ich danke dem Bürgerbeauftragten und seinem Team für die engagierte und sehr wichtige Arbeit.„Der Bürgerbeauftragte hat im Jahr 2018 rund 1700 Petitionen behandelt. Die im Vergleich zu den letzten Jahren leicht gestiegene Anzahl an Petitionen führt Herr Crone auf ein gestiegenes Problembewusstsein der Bürgerinnen und Bürger zurück. Er stellt fest, dass Bürgerinnen und Bürger heute vermehrt Entscheidungen von der Politik und der Verwaltung erwarten, an denen sie möglichst beteiligt sind und die sie nachvollziehen können. Der Wunsch nach Mitbestimmung ist gestiegen. Dieses Verhalten können wir im Petitionsausschuss bestätigen. Dies ist für eine Demokratie eine sehr erfreuliche Entwicklung, da eine funktionierende Gesellschaft vom Mitmachen und dem Engagement jedes einzelnen lebt.

Es zeigt sich auch erneut, dass bei zwei Drittel mündlich vorgetragener Petitionen, davon ein Drittel zu den Sprechtagen des Bürgerbeauftragten, die Schwelle, Petitionen schriftlich einzureichen, noch zu hoch zu sein scheint. Das zeigt uns, dass die Bürgerinnen und Bürger das persönliche Gespräch bevorzugen und damit auch mehr Bürgerfreundlichkeit verbinden.“

Das Video meiner Rede: