Auch Gefangene sind Menschen

Als Anstaltsbeirat der JVA Waldeck würde ich mich freuen, wenn Sie an der Päckchenspendenaktion für die Inhaftierten teilnehmen. Da die Gefangenen weder zu Weihnachten noch zum Geburtstag Pakete von Angehörigen erhalten dürfen, ist dies ein Zeichen an die Inhaftierten, dass sie trotz ihrer Taten, Urteile und Strafen nicht vergessen sind – gerade zu Weihnachten.

Die Pakete werden durch die Gefängnisseelsorgerin und den Gefängnispastor am 24. Dezember den Gefangenen überreicht.

Päckchen für Gefangene

 

Das Päckchen darf enthalten:
  • originalverpackten Kaffee, Tee oder Tabak (keine Feuerzeuge o.ä.)
  • originalverpackte Süßigkeiten, Gebäck, Hygieneartikel (ohne Alkohol, keine Spraydosen)
  • eine Grußkarte (ohne persönliche Angaben wie Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse)
  • Nicht zugelassen sind:
    • berauschende Mittel (z. B. Alkohol, Drogen, Medikamente)
    • Spraydosen
    • Feuerzeuge, Streichhölzer, Kerzen, brennbare Flüssigkeiten und verderbliche Lebensmittel.
Bei einer finanziellen Unterstützung dieser Aktion können Sie auch eine Spende überweisen auf das Konto:
  • Nordkirche Hauptbereich 2 – IBAN DE64 5206 0410 5606 5650 00 – BIC GENODEF1EK1 – Verwendungszweck: 21093000 Weihnachtsspende JVA Waldeck
  • Erzbistum Hamburg – IBAN DE37 4006 0265 0000 0051 51 – BIC GENODEM1DKM – Verwendungszweck: 583310/26420 Weihnachtsspende JVA Waldeck
Ihre Päckchen können Sie bis spätestens zum 15. Dezember abgeben:
  • in der Gemeindeverwaltung, Griebnitzer Weg 2, 18196 Dummerstorf
  • in der Ev.-Luth.Kirchengemeinde, Neubrandenburger Straße 5, 18196 Kessin
  • in der Katholischen Pfarrei Herz Jesu, Häktweg 7, 18057 Rostock (oder den Gemeindebüros)
  • in der JVA Waldeck, Zum Fuchsbau 1, 18196 Dummerstorf
Für Rückfragen stehen lhnen zur Verfügung:
  • die katholische Gefängnisseelsorgerin Frau Ursula Soumagne
    Telefon (038208) 671 71 -E-Mail ursula.soumagne@jva-waldeck.justiz-mv.de
  • der evangelische Gefängnisseelsorger Pastor Martin Kühn
    Telefon (038208) 671 70 -E-Mail martin.kuehn@jva-waldeck.justiz-mv.de

lm Namen der lnhaftierten bedanken wir uns bereits jetzt für lhre Unterstützung und wünschen lhnen und Ihrer Familie ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes Neues Jahr.

Mit freundlichen Grüßen

Anstaltsleiter: K. Gottschall – Bürgermeister: A. Wiechmann – Anstaltsbeirat: D. Stamer – Gefängnisseelsorger: U. Soumagne/M. Kühn Stellv.

Schnelle Konfliktlösung im Tarifstreit der Alba Nord GmbH

Streik wegen fehlender TarifbindungHeute streiken zum wiederholten Mal die Beschäftigten der Alba Nord GmbH, Niederlassung Kavelstorf. Hintergrund der Streiks ist die Forderung eines Tarifvertrages, was die Arbeitgeberseite bisher ablehnt.

Uns als SPD ist die flächendeckende Tarifbindung ein zentrales Anliegen. Es kann nicht sein, dass ein Unternehmen, welches sich zum Teil aus öffentlichen Mitteln finanziert, deutlich unter den branchenüblichen Gehältern zahlt. Darüber hinaus bedeuten die Streiks eine enorme Belastung für die Bevölkerung, da Mülltonnen im Entsorgungsgebiet nicht geleert werden.

Deshalb fordere ich die Arbeitgeberseite hiermit auf, sich an konstruktiven Gesprächen zur Konfliktbeilegung zu beteiligen.

Treffen mit der Freiwilligen Feuerwehr Dummerstorf

Bürgerbesuch im BüroGestern waren der Gemeindewehrführer und der Vereinsvorsitzende des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Dummerstorf bei mir zu Gast in der Bürosprechstunde.

Besprochen haben wir unter anderem die verschiedenen Förderungsmöglichkeiten für die FFW und den Förderverein. Aktuelle Themen sind beispielsweise die Beschaffung von Atemschutz-Uniformen oder Fördermöglichkeiten für die Außendarstellung der Feuerwehr.

Ich danke den Kameraden für den mutigen und freiwilligen Einsatz unserer Feuerwehren. Die Kameraden der FFW rücken über 200 mal pro Jahr zu Einsätzen in und um Dummerstorf, sowie den angrenzenden Gemeinden und Autobahnen aus und leisten somit einen wertvollen Beitrag zu unserer Zivilgesellschaft.

Schnelle Hilfe für studentisches Wohnen

Pressemeldung der SPD-Landtagsfraktion nach dem heutigen Bildungsausschuss im Landtag Mecklenburg-Vorpommerns

Die Wohnraumsituation für Studierende in Rostock und Greifswald ist angespannt. Darüber hat auch bereits der Landtag debattiert. Um Druck aus dem überhitzten Markt zu nehmen, wollen die Koalitionsfraktionen zusätzliche Mittel zur Verfügung stellen. Insgesamt sollen 2 Mio. Euro für studentisches Wohnen im Doppelhaushalt 2020/2021 bereitgestellt werden. Dazu erklären der baupolitische und der hochschulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Rainer Albrecht und Dirk Stamer:

Rainer Albrecht:

„Wir werden in den Jahren 2020 und 2021 jeweils eine Mio. Euro über ein „Sonderprogramm Studentisches Wohnen“ an die Studierendenwerke weiterleiten. Damit wird in den Universitätsstädten Rostock und Greifswald eine dringend nötige Entspannung am Wohnungsmarkt bewirkt.“

Dirk Stamer ergänzt:

Dirk Stamer„In den Ausschüssen des Landtages werden wir diskutieren, wie wir die Studierendenwerke langfristig noch besser unterstützen können. Im Koalitionsvertrag ist vereinbart, dass die Studierendenwerke in dieser Legislaturperiode 7 bis 8 Mio. Euro für Bauprojekte abrufen können. Gleichwohl erkennen wir, dass sich der Bedarf in den Universitätsstädten aktuell erhöht. Hier ist schnelle Hilfe nötig und die leisten wir jetzt mit den Mitteln aus den Finanzhilfen des Bundes für die Neuschaffung von Wohnraum.“

Rede zum Thema „Bezahlbarer Wohnraum für Studierende“

Bezahlbarer Wohnraum für Studierende in MVAntrag der Fraktion Die Linke im Landtag MV „Wohnheimprogramm für Studierende auflegen“

Aufgrund der angespannten Wohnraumsituation in Rostock finden Studierende, die naturgemäß in dem Bereich der günstigeren Wohnungen suchen, nur schwer passende Angebote. Da das Land dieses Problem nicht komplett alleine gestalten kann und Rostock als Stadt ebenfalls in der Pflicht ist, dieses Problem mit zu lösen, bitte ich um Überweisung an den Bildungsausschuss. Hier kann die aktuelle Situation beleuchtet werden und zukünftigen Bedarfe geprüft und die Finanzierung abgesichert werden.

 


Rede zum Antrag der Fraktion Die Linke im Landtag MV „Wohnheimprogramm für Studierende auflegen“

Sehr geehrte Frau Präsidentin,
sehr geehrte Damen und Herren,

die Katze ist ja quasi schon aus dem Sack. Wir würden den Antrag gerne überweisen – in die beiden genannten Ausschüsse, um die Situation noch einmal intensiv zu diskutieren. Und auch zu schauen, welche anderen Maßnahmen gegebenenfalls möglich sind, um den Antrag etwas umfassender zu betrachten und in Ruhe. Weil, auch das muss man sagen, das haben wir vielleicht an der Stelle noch gar nicht erwähnt, auch die Hansestadt Rostock hat, glaube ich in dem Kontext, eine gewisse Verantwortung. Weil die Situation des Wohnraums, insbesondere, sich in der Hansestadt Rostock stark verschärft hat. Das sieht man an den abgelehnten Anträgen für die Wohnheimplätze. Die hat sich nämlich in Rostock aus zwei gründen stark verschärft.
Zum Einen durch die hohe Attraktivität der Stadt. Also den starken Zuzug, auf der einen Seite. Und zum Zweiten, was im rahmen der Internationalisierung der Hochschulen höchst erfreulich ist: internationale Studierende die sich naturgemäß, wenn sie einen Wohnheimplatz benötigen oder eine Unterkunft benötigen, sich vordringlich um mutierte Wohnungen kümmern und das tun sie bei den Studierendenwerken. Das muss man an der Stelle vielleicht noch mal ganz kurz zu der Gesamtsituation dazu nehmen. Und deswegen freuen wir uns darauf, den Antrag intensiv im Bildungsausschuss beraten zu können.
Herzlichen Dank!