Namensgebung der Universität Greifswald

Mitschnitt meiner Rede in der Landtagssitzung am 26.01.2018 zur Beratung des Antrages der Fraktion DIE LINKE: „Namensgebung der Universität Greifswald respektieren“

„die Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald hat sich entschieden Ihren Namen zu ändern. Eine entsprechende Änderung der Grundordnung der Universität fand im erweiterten Senat der Universität eine Mehrheit. Eine Änderung der Grundordnung der Universität erfordert eine Genehmigung seitens des Bildungsministeriums. Diese steht noch aus. Das Landeshochschulgesetz steckt für eine Namensänderung den Rahmen ab. Es steht einer Hochschule frei, über Ihren Namen zu entscheiden, wenn der Name der Stadt im Namen der Hochschule enthalten ist. […]

Solange die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Namensänderung eingehalten werden, ist es Sache der Universität Greifswald über Ihren Namen zu entscheiden!“

Youtube-Link zur Rede in meinem YouTube-Kanal oder direkt hier ansehen:

Chance für mehr Gerechtigkeit bei der Medizinerausbildung

Das Bundesverfassungsgericht hat Teile des Vergabesystems von Medizinstudienplätzen an den deutschen Hochschulen gekippt.

Dazu erklärt der hochschulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Dirk Stamer:

„Wesentliches Argument für die Verfassungsrichter ist, dass die Abiturnoten der Länder nicht vergleichbar sind. Das kritisieren wir schon lange. Die Auswahl der Medizinstudenten rein über den „Abi“-Schnitt ist ungerecht. Ein Umsteuern in der Vergabepraxis wird daher ein Mehr an Gerechtigkeit bringen. Ohnehin sagt eine Eins im Abitur nichts über Empathiefähigkeit oder soziale Kompetenz aus. Ein Kernproblem aber bleibt: Der drohende Ärztemangel auf dem platten Land. Daher begrüße ich den von Bund und Ländern bereits im März dieses Jahres verhandelten «Masterplan Medizinstudium 2020». Danach können die Bundesländer eine Quote von bis zu zehn Prozent der Studienplätze für solche Bewerber bereithalten, die sich verpflichten, nach Abschluss des Studiums und der fachärztlichen Weiterbildung in der Allgemeinmedizin für bis zu zehn Jahre in der hausärztlichen Versorgung in unterversorgten ländlichen Regionen tätig zu sein.“

Arztkittel mit Instrumenten