Die Debatte über ein gesetzliches Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren gewinnt in Deutschland an Fahrt. Geplant ist, dass Kinder diese Netzwerke wie Instagram oder TikTok nicht mehr nutzen dürfen – mit dem Ziel, junge Menschen besser vor Risiken wie Sucht, Hass und Mobbing zu schützen.
Die SPD spricht sich in einem Positionspapier ebenfalls für eine klare Altersgrenze aus:
Für unter 14-Jährige soll ein vollständiges Nutzungsverbot gelten.
Für Jugendliche bis 16 Jahre ist eine verpflichtende „Jugendversion“ vorgesehen, ohne algorithmisch gesteuerte Empfehlungssysteme.
Für Ältere soll es standardmäßig kein automatisch gesteuertes Feed mehr geben – nur auf bewusste Aktivierung durch den Nutzer.
SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf betonte, die Koalition müsse das Thema „zügig“ angehen, und lobte, dass Union und SPD sich bei einer Altersgrenze annähern; gleichzeitig gibt es noch Debatten über konkrete gesetzliche Mechanismen.
