Pressemeldung der SPD-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern:

Der parlamentarische Untersuchungsausschuss „Wohlfahrtsverbände“ hat den ehemaligen Geschäftsführer des AWO-Kreisverbandes Müritz als Zeugen befragt.

Dazu erklärt der OB-Mann der SPD-Landtagsfraktion für den PUA Dirk Stamer:

Ehrenamtliche Kontrollstrukturen haben bei AWO versagt„Die Aussagen von Peter Olijnyk haben erneut bestätigt, was sich bereits in den vorangegangenen Zeugenaussagen abzeichnete. Die Kontrolle eines Verbandes, der sich in zahlreiche unterschiedlich ausgerichtete Unternehmen und Geschäftszweige untergliedert, ist durch ehrenamtliche Vorstände kaum oder gar nicht zu leisten. Doch darf man nicht der Versuchung erliegen, hierfür das Ehrenamt verantwortlich zu machen. Viele Menschen in unserem Land haben sich mit ihrem Engagement in der Wohlfahrt sehr verdient gemacht. Wenn einige wenige Hauptamtliche daraus Profit schlagen, dürfen die Rechtschaffenen jedoch nicht unter Generalverdacht gestellt werden. Deswegen ist es gut, dass wir mit dem Wohlfahrtsgesetz klare neue Regeln formuliert haben. Das ist wohl die wichtigste Erkenntnis aus dem bisherigen Verlauf der Untersuchung.“

Ehrenamtliche Kontrollstrukturen haben bei AWO versagt

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