SPD-Landtagsfraktion vor Ort: Wir bringen Ihre Daten in Sicherheit

Beinahe jeder Mensch ist heute im Internet unterwegs. Auf die Daten der Nutzer haben es Unternehmen genauso abgesehen wie Diebe, Betrüger und Identitätsräuber. Wie man sich erfolgreich gegen Hackerangriffe wehrt, darüber informiert die SPD-Landtagsabgeordnete Martina Tegtmeier gemeinsam mit dem Datenschutzbeauftragten der SPD-Landtagsfraktion Dirk Stamer in der Veranstaltungsreihe Fraktion vor Ort.

Die SPD-Landtagsabgeordnete Martina Tegtmeier erklärt dazu:

Martina Tegtmeier

„Auch wenn viele das Internet inzwischen wie selbstverständlich nutzen, haben sie oft nicht verstanden, wie einfach sie sich dabei vor Gefahren schützen können.“

Dirk Stamer, Landtagsabgeordneter und Datenschutzbeauftragter der SPD-Landtagsfraktion ergänzt:

Dirk Stamer

„Handynummern, Privatanschriften, Ausweiskopien, private Chats, Fotos und Rechnungen von Politikern, Promis und Journalisten wurden illegal veröffentlicht. Das ist noch nicht lange her und beweist: Es kann jeden treffen. Dabei könnte sich jeder Internet-Nutzer einfach schützen.“

 

Einladung Fraktion vor Ort - Mehr Sicherheit für Ihre Daten am 19.3.2019 18:30 in Bad Kleinen

Datum: 19.03.2019 um 18:30
 Ort: Kommunale Mensa, Schulstraße 11, Bad Kleinen

Um Anmeldung wird gebeten unter:
 Telefon: 0385 5252302, Fax: -2338
 E-Mail: datensicherheit@spd.landtag-mv.de

1,5 Milliarden Euro für Digitale Agenda MV

Unsere Klausurtagung ist nun beendet. Ergebnis ist das rund 20-seitige Papier „Digitale Agenda für Mecklenburg-Vorpommern“, in dem die wichtigsten Maßnahmen aufgelistet sind, um die Digitalisierung im Land voranzubringen.

Gepostet von Manuela Schwesig am Dienstag, 15. Mai 2018

 

Digitalisierung ist derzeit zu Recht das große Thema in Mecklenburg-Vorpommern. Gerade als Flächenland bringt sie vom reinen Infrastrukturausbau über die Verbesserung der Kommunikation im privaten sowie beruflichem Umfeld bis hin zur Digitalisierung ganzer Arbeitsplätze enorme Vorteile für die BürgerInnen unseres Landes.

Um diesem Ziel näher zu kommen, hat unsere Landesregierung die „Digitale Agenda für Mecklenburg-Vorpommern“ beschlossen.

„Dazu werden in der laufenden Wahlperiode rund 1,5 Milliarden Euro aus Mitteln der EU, des Bundes und des Landes bereitgestellt. (…) Dabei fangen wir nicht bei Null an. In den vergangenen Jahren sind längst vielfältige Digitalisierungsprozesse im Land angelaufen.“ – Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommern

Konkrete Projekte der Agenda im „Maßnahmeplan Digitalisierung“ auf:

Computer Netzwerk Technik Router Kabel

  • Wichtigste Aufgabe und Voraussetzung ist dabei der Ausbau des Breitbands für die Bereitstellung von schnellem Internet für Menschen und Unternehmen.
  • Zweiter Schwerpunkt ist der Aufbau einer Online-Plattform für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen. Darüber sollen Verwaltungsdienstleistungen abgerufen werden können.
  • Stärkung der Digitalisierung in Bildung, Forschung und Wirtschaft

 

Weitere Beispiele für Projekte aus dem Maßnahmenkatalog:

 

  • Entwicklung einer Kinderschutz-App für Erzieher, Lehrer, Ärzte etc.
  • Aufbau eines Kompetenzzentrums „Digitalisierung in der Arbeitswelt“
  • Ausweitung des Modellprojekts „Telenotarzt“
  • Digitalisierung von Kulturgütern für die Digitale Landesbibliothek
  • Entwicklung von digitalen Lehr- und Lernangeboten
  • Bessere Koordinierung des Rettungsdienstes
  • Förderung von Hotspots in Tourismusregionen
  • Stärkung digitaler Anwendungen im ländlichen Raum

Frau mit Laptop

Wir müssen bei der Digitalisierung von den Besten lernen

Der Vorstand der SPD-Landtagsfraktion wird sich am 03. und 04. Mai in Stockholm mit dem Thema Digitalisierung beschäftigen.

 

Nach der Klausurtagung im eigenen Land in Basthorst zu dem Thema im Januar folgt nun der Blick über den Tellerrand, erklärt der Fraktionsvorsitzende Thomas Krüger:

 

„Schweden hat sich früh dazu entschieden, eine nationale digitale Gesamtstrategie zu entwickeln. Vorreiter ist das Land in den Bereichen E-Government und E-Health. Ich erhoffe mir wichtige Impulse auf diesen Gebieten und vielleicht die eine oder andere Bestätigung. Auch in MV setzen wir ja beispielsweise auf die elektronische Patientenakte und wir entwickeln ein zentrales Dienstleistungsportal im Internet, um die Bürger von Behördengängen zu entlasten.“

Auf dem Programm stehen unter anderem Gespräche mit Arbeitsmarkt-, Wirtschafts-, Verkehrs- und Gesundheitspolitikern. Themen sind die Zukunft der Arbeit, digitaler ÖPNV und die medizinische Versorgung in ländlichen Räumen.

Durch die konsequente Umsetzung seiner Digitalisierungsstrategie liegt Schweden auf Platz drei des EU-Digitalisierungsindexes (DESI) – hinter Dänemark und den Niederlanden. Deutschland belegte zuletzt Rang elf.