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Heute habe ich das schöne Wetter genutzt und mir von Herrn Heilmann, Leiter des Scheunenausschusses in der Kirchengemeinde Lichtenhagen Dorf, die frisch sanierte Pfarrscheune zeigen lassen.

Förderung des Wiederaufbaus

Mit Herrn Heilmann hatte ich bereits in der Vergangenheit mehrfach Kontakt. Dabei ging es vorrangig um die Nutzung von Fördermöglichkeiten für den Wiederaufbau der 125 Jahre alten Pfarrscheue. Ich konnte ihm hierbei mit der Betratung zum Strategiefonds unter die Arme greifen. Dies resultierte in der Förderung einer Gastro-Spülmaschine.

Kaffee und Kuchen im Kirchencafé

Anschließend haben wir uns im Sommercafé wirklich leckeren, selbst gebackenen Kuchen schmecken lassen. Dieser wird von ehrenamtlichen Gemeindemitgliedern regelmäßig gespendet und für ein bis zwei Euro pro Stück verkauft. Mit den bisherigen Einnahmen wurden so die Küchenmöbel inklusive Einrichtung finanziert.

Jeden Mittwoch und Donnerstag besuchen durchschnittlich 300 Gäste pro Tag das mit 100 Stühlen ausgestattete Sommercafé. „Wir haben so eine große, positive Resonanz hier im Dorf, dass wir bald an unserem eigenen Erfolg ersticken“ so Friedrich Heilmann. Gut, dass da die Gastro-Spülmaschine Abhilfe schafft und in nur drei Minuten die Kuchengedecke reinigt – eine riesige Arbeitserleichterung für die Damen und Herren vom Café, die sonst per Hand spülen müssten.

Sanierung als Gemeinschaftsprojekt

Die Gesamtkosten des Wiederaufbaus in Höhe von knapp zwei Millionen Euro kamen in einer wahren Gemeinschaftsarbeit zusammen: 372 000 EUR finanzierte der Kirchenkreis Mecklenburg, 360 000 EUR kamen aus dem Dorferneuerungsprogramm von Bund und Land, 300 000 EUR spendete die Deutsche Fernsehlotterie.

Für das nachhaltige Energiekonzept steuerte die EU 100 000 EUR Unterstützung bei. Die Kommune gab einen Baukostenzuschuss in Höhe von 30 000 EUR, 15 000 EUR spendete die OSPA.

Ebenfalls 15 000 EUR wurden mit Hilfe des Strategiefonds beigesteuert. 11 000 EUR kamen in einer Crowd-Founding Aktion der OPSA zusammen. Die Lichtenhäger Schüler erliefen in einem Spendenlauf stolze 2 222 EUR.

Einrichtungsgegenstände, insbesondere Tische und Stühle, wurden komplett gespendet. Hier ist insbesondere das Upstalsboom-Hotel aus Kühlungsborn zu nennen, welches im Zuge seiner Neugestaltung einen Großteil der Möbel gespendet hat.

Zu Besuch im Sommercafé Lichtenhagen Dorf

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